Investitionen in Infrastruktur
Rund 1,4 Mrd. Euro haben die Unternehmen der Mitteldeutsche Airport Holding seit 1991 in den Ausbau der Infrastruktur und die technische Ausstattung investiert. Ergänzt werden diese Maßnahmen durch Investitionen der öffentlichen Hand in das Hochgeschwindigkeitsbahnnetz und den Ausbau der Autobahnen rund um die Flughäfen Leipzig Halle Airport und Dresden International. In Mitteldeutschland ist damit eine Drehscheibe für europäische Verkehrsinfrastruktur entstanden, die im Hinblick auf Funktionalität, Modernität und Kapazität beispielhaft ist.
Terminals
Sowohl am Flughafen Leipzig/Halle als auch am Flughafen Dresden sind Terminalgebäude errichtet worden, die das prognostizierte Luftverkehrswachstum der nächsten 10 Jahre abdecken und später modular bedarfsgerecht erweiterbar sind. Den Aspekten Sicherheit, Wirtschaftlichkeit im Betrieb, Funktionalität und Umweltverträglichkeit wurde dabei höchste Priorität durch den Einsatz modernster Bautechniken und technischer Gebäudeausstattungen eingeräumt.

Dresden International Terminal, Abflugebene
Parallelbahnsystem Leipzig Halle Airport

Leipzig Halle Airport: Parallelbahnsystems
Die 3.600m lange und 60m breite Nordbahn des Leipzig Halle Airport wurde um eine parallele Bahn mit den gleichen Abmessungen südlich der Autobahn ergänzt. Rollwege und Flugzeugbrücken verbinden die Vorfelder beider Start- und Landebahnen über Autobahn und ICE-Trasse hinweg sowohl westlich als auch östlich der Flughafengebäude. Auf diese Weise entstand ein Flughafen, der bei jeder Witterung und zu jeder Tageszeit seine Betriebsfähigkeit unter Beweis stellt. Ein Luftverkehrssystem dieser Art mit frei verfügbaren Kapazitäten ist derzeit in Deutschland einzigartig.
Start- und Landebahn Dresden International

Dresden International: Erweiterung der Start- und Landebahn
In Dresden wurde die Start- und Landebahn neben der alten Bahn neu errichtet und auf 2.850m verlängert. Durch diese Investition in neue Infrastruktur positioniert sich der Flughafen ideal im Mittelstreckenbereich. Danach können alle frequentierten Ziele im Mittelmeerraum und auf den Kanaren auch bei hohen Temperaturen ohne Gewichtsbeschränkung angeflogen werden. Ein zeit- und kostenintensives Zwischenlanden zum Nachtanken der Flugzeuge ist dann nicht mehr erforderlich.




