Enttäuschung in Leipzig/Halle:
Berlin-Brandenburg bessert massiv nach und die ILA geht nach Selchow


Die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung ILA bleibt weiterhin am Standort Berlin-Brandenburg. Diese Entscheidung hat heute der Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie BDLI gefällt.

„Mit unserem guten Konzept haben wir es bis in die Endrunde geschafft und uns gegen Standorte wie Köln/Bonn, Stuttgart, Hannover und Oberpfaffenhofen durchgesetzt“, sagt Martin Buhl-Wagner, Geschäftsführer der Leipziger Messe. „Das beweist die Qualität unserer Bewerbung und die Wertschätzung für unsere Leistungsfähigkeit. Durch unser überzeugendes Konzept musste Berlin-Brandenburg erheblich nachbessern, um die vertraglichen Bedingungen gegenüber dem BDLI zu erfüllen.“

 

„Die Flughafeninfrastruktur hat in Verbindung mit dem modernen Messegelände beim BDLI hohe Anerkennung gefunden“, sagt Markus Kopp, Vorstand der Mitteldeutschen Airport Holding. „Das Bewerbungsverfahren hat gezeigt, dass wir ein wettbewerbsfähiger Standort sind.“

 

Im Bewerbungsverfahren sei auch das Engagement aller Beteiligten gelobt worden. „Die Länder Sachsen und Sachsen-Anhalt, die Städte Leipzig und Halle, der Flughafen Leipzig/Halle und die Leipziger Messe – sie alle haben an einem Strang gezogen“, hebt Kopp hervor. „Hier hat eine Region mit Herzblut hinter dem Projekt gestanden“, ergänzt Buhl-Wagner.

 

Die Leipziger Messe und die Mitteldeutsche Flughafen AG werden auch weiterhin eng im Markt zusammenarbeiten. Mit ihrer modernen Infrastruktur, ihren Ideen und ihrer Innovationskraft werden beide Partner auch weiterhin um Großveranstaltungen, am Standort Leipzig werben.