23. Juli 2008


Stellungnahme der Mitteldeutschen Flughafen AG zur Entscheidung der EU-Kommission bezüglich des DHL-Hub in Leipzig/Halle

Zur heute bekannt gegebenen Entscheidung der EU-Kommission nimmt der Vorstand der Mitteldeutschen Flughafen AG, Markus Kopp, wie folgt Stellung:

»Wir freuen uns, dass der zwischen der Mitteldeutschen Flughafen AG und der DHL geschlossene Vertrag im Grundsatz von der EU-Kommission heute bestätigt wurde und darüber hinaus die Flughafenfinanzierung der südlichen Start- und Landebahn keinen Anlass zur Kritik gab. Wir teilen die Auffassung unseres Hauptaktionärs, dem Freistaat Sachsen, dass es sich bei dieser Infrastrukturmaßnahme um eine Investition handelt, die grundsätzlich nicht dem Beihilferecht unterliegt. Über die weitere Vorgehensweise bei der gewünschten Anpassung einzelner Klauseln des Vertrages werden wir nach Erhalt der vollständigen Begründung der Entscheidung der EU-Kommission mit DHL beraten. Fest steht, dass dieses Urteil keinen negativen Einfluss auf das operative Geschäft des Flughafens Leipzig/Halle und die Geschäftstätigkeit der dort operierenden Unternehmen hat.«

Die Mitteldeutsche Flughafen AG ist ein Unternehmen der Öffentlichen Hand und entwickelt die Flughäfen in Mitteldeutschland zukunftsorientiert und bedarfsgerecht. Zum Konzern gehören die Tochtergesellschaften Flughafen Leipzig/Halle GmbH, Flughafen Dresden GmbH, PortGround GmbH und EasternAirCargo GmbH. Im Jahr 2007 erzielte der Konzern insgesamt einen Umsatz von 112,8 Mio. Euro, bewältigte 87.123 Flugzeugbewegungen und fertigte 4,58 Mio. Fluggäste sowie 114.225 Tonnen Fracht ab. Der Konzern beschäftigt direkt 962 Mitarbeiter und Auszubildende. An den Standorten der Mitteldeutschen Flughafen AG sind insgesamt etwa 6.600 Menschen in den unterschiedlichsten Unternehmen und Behörden tätig.