28. Februar 2008


Jobmotor Mitteldeutsche Flughäfen - Mehr als 6.600 Menschen arbeiten an den Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden

Flughäfen gelten als Jobmotor. Erfahrungen besagen, dass etwa eine Million Passagiere pro Jahr rund 1.000 Arbeitsplätze am und im Umfeld von Flughäfen mit sich bringen. Ähnlich sieht es für die Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden aus.

In Leipzig/Halle sorgen nicht nur die Passagiere sondern vor allem die Fracht für Beschäftigung. Insgesamt wurden Ende 2007 am Standort 3.693 Mitarbeiter gezählt, fast 37 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Allein im Flugverkehr am Airport arbeiteten Ende vorigen Jahres 1.485 Frauen und Männer, das sind 40,2 Prozent der Gesamtbeschäftigten. Den mit Abstand größten Beschäftigtenzuwachs gab es im Frachtbereich. Dort erhöhte sich die Zahl im selben Zeitraum um 331 Prozent auf 1.737 Mitarbeiter. Damit sind 47 Prozent aller am Flughafen Beschäftigten im Frachtsektor tätig. Darüber hinaus waren im Rahmen der Ausbauvorhaben bis zu 1.100 Beschäftigte von Bauunternehmen am Standort tätig. Einen fast zweistelligen Zuwachs gab es auch unter den Beschäftigten bei den Unternehmen der Mitteldeutschen Flughafen AG am Standort Leipzig/Halle, deren Zahl sich binnen eines Jahres um 9,9 Prozent auf 588 erhöhte. Die Zahl der Unternehmen am Flughafen stieg in den vergangenen zwölf Monaten auf 144.

Die Zahl der Beschäftigten am Standort Dresden ist wie auch in Leipzig/Halle im vergangenen Jahr weiter gewachsen. Ende 2007 arbeiteten 2.907 Personen bei 124 Unternehmen, Dienstleistern und Behörden am Airport. Das entspricht einem Plus von 5,7 Prozent im Vergleich zum Jahr 2006 und rund 20 Prozent zu 2005. Damit ist am Dresdner Flughafen der dritte Job-Rekord in Folge gelungen.

Im Flugverkehr, zu dem Arbeitsplätze bei Fluggesellschaften oder auf dem Vorfeld gehören, sind 35,5 Prozent aller Beschäftigten tätig. Auf Servicebereiche wie Reisebüros und Gastronomie entfallen 7,1 Prozent der Arbeitsplätze, auf die Fracht 4,2 Prozent. Mehr als die Hälfte aller Angestellten - 53,2 Prozent - am Standort arbeiten bei weiteren Unternehmen, zum Beispiel in der Luftfahrtindustrie.

Im Jahr 2007 beschäftigten die Flughafengesellschaften in der sächsischen Landeshauptstadt 2,7 Prozent mehr Mitarbeiter als noch Ende 2006. Die Mitteldeutsche Flughafen AG am Standort Dresden und ihre Tochtergesellschaften Flughafen Dresden GmbH und PortGround GmbH hatten 343 Mitarbeiter.

Die neue Start- und Landebahn am Flughafen Dresden, die saniert und verlängert wurde, führte zu wichtigen Effekten für den regionalen Arbeitsmarkt. Das Millionenprojekt sicherte rund 500 Arbeitsplätze bei Bauunternehmen, Ingenieur- und Planungsbüros sowie Sicherheitsfirmen. 98 Unternehmen waren an dem Vorhaben beteiligt, von denen 71 aus Sachsen kamen.

Die Mitteldeutsche Flughafen AG ist ein Unternehmen der Öffentlichen Hand und entwickelt die Flughäfen in Mitteldeutschland zukunftsorientiert und bedarfsgerecht. Zum Konzern gehören die Tochtergesellschaften Flughafen Leipzig/Halle GmbH, Flughafen Dresden GmbH, PortGround GmbH und EasternAirCargo GmbH. Im Jahr 2006 erzielte der Konzern insgesamt einen Umsatz von 92,4 Mio. Euro, bewältigte 79.760 Flugzeugbewegungen und fertigte 4,19 Mio. Fluggäste sowie 39.954 Tonnen Fracht ab. Der Konzern beschäftigt direkt 903 Mitarbeiter und Auszubildende. An den Standorten der Mitteldeutschen Flughafen AG sind insgesamt etwa 4.500 Menschen in den unterschiedlichsten Unternehmen und Behörden tätig.