Pressemitteilung 9. November 2004


Mitteldeutsche Flughafen AG begrüßt Absicht der Deutschen Post, am Flughafen Leipzig/Halle ihr europäisches Drehkreuz zu errichten

Signal für die gesamte Region
Die Absichtserklärung der Deutschen Post, das DHL-Drehkreuz am Flughafen Leipzig/Halle einzurichten, ist ein positives Signal für den gesamten Wirtschaftsstandort. Beide am Projekt beteiligte Seiten planen Investitionen, welche die weitere wirtschaftliche Entwicklung des Flughafens sowie der Region nachhaltig sicherstellen.

Enge Kooperation auf politischer und wirtschaftlicher Ebene
Die Angebotserstellung an die Deutsche Post hatte oberste Priorität und war nur dank der umfassenden Unterstützung durch die Regierung des Freistaates Sachsen möglich. In enger Kooperation wirkten der Ministerpräsident des Freistaates, eine interministerielle Arbeitsgruppe, der Vorstand und Vertreter der Mitteldeutschen Flughafen AG sowie der Geschäftsführung des Flughafens Leipzig/Halle an der Planung des Projektes mit.

»Wir freuen uns über die Absichtserklärung der Deutschen Post zu Gunsten des Standortes Leipzig/Halle. Sie ist ein Beleg dafür, dass die richtige Strategie verfolgt wurde, um sich im europäischen Wettbewerb erfolgreich behaupten zu können. Mit Freude nehmen wir zur Kenntnis, dass es mit Sorgfalt und Professionalität möglich war, den Kunden zu überzeugen. Die Absichtserklärung verpflichtet uns für die vor uns liegende Arbeit. Alle Beteiligten werden ihr Bestes tun, um das Vorhaben erfolgreich zum Abschluss zu bringen.«, so Volkmar Stein, Vorstand der Mitteldeutschen Flughafen AG, der die Federführung im Angebotsverfahren innehatte.

Eric Malitzke, Geschäftsführer der Flughafen Leipzig/Halle GmbH, betont insbesondere das Potential der sich abzeichnenden Folgeeffekte für den Airport: »Die Absichtsbekundung von DHL, nach Leipzig/Halle zu gehen, wird zudem das Interesse der Cargobranche stärken, die hier gegebenen Standortvorteile zu nutzen.«

Investitionsvolumen
Der Freistaat Sachsen engagiert sich im besonderen Maße bei der Finanzierung der infrastrukturellen Voraussetzungen, deren Schaffung und Verfügbarkeit als ausschlaggebend für die Absichtserklärung der Deutschen Post anzusehen sind. Rund 290 Millionen Euro sollen durch die Gesellschafter des Flughafens in den Neubau der Start- und Landebahn Süd einschließlich Rollbahnen und Vorfeldern investiert werden. Zusätzlich sind 60 Millionen Euro für Lärmschutzmaßnahmen und Grunderwerb vorgesehen.