Sons‌ti‌ges

Spende Dein Pfand!

Die Flughafen Dresden GmbH ist Teil der Initiative "Spende Dein Pfand“. Pfandflaschen werden vor der Bordkartenkontrolle in einem speziellen Behälter gesammelt. Die Idee wurde von der Studenteninitiative "enactus" entwickelt. Die Entleerung der Behälter übernehmen Mitarbeiter von INTHIS, einem Projekt der Diakonie-Stadtmission Dresden zur Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt für ehemalige Suchtkranke. Die Flaschen werden an „Der Grüne Punkt“ übergeben, der das Pfand einzieht und das Recycling übernimmt.

Durch die Pfandspende wird die soziale Arbeit der Diakonie-Stadtmission Dresden, insbesondere das Projekt INTHIS, unterstützt.

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Fuel Dumping

Fuel Dumping ist ein Treibstoffablassverfahren für Notfallsituationen.

Langstreckenflugzeuge sind durch ihre hohe Treibstoffkapazität bauartbedingt nicht in der Lage, vollgetankt zu landen. Durch die Leichtbauweise von Fahrwerk und Bremsen liegt bei diesen Flugzeugtypen das höchstzulässige Landegewicht deutlich unter dem höchstzulässigen Startgewicht.

Bei auftretenden technischen Problemen unmittelbar nach dem Start kann es notwendig sein, vor der Landung Treibstoff abzulassen, um das Gewicht zu reduzieren.

Für dieses Treibstoffablassverfahren, das so genannte Fuel-Dumping, ist eine Genehmigung durch die zuständige Flugsicherung notwendig. Diese weist der betroffenen Maschine einen gesonderten Luftraum für das Ablassverfahren zu.

Für ein Fuel Dumping ist eine Mindestflughöhe von 1.800 m über Grund vorgeschrieben.
Bei Einhaltung dieser Mindesthöhe ist es wegen der Verdampfung des abgelassenen Treibstoffes bei normalen Wetterbedingungen höchst unwahrscheinlich, dass am Boden Treibstoffreste nachgewiesen werden können. Dies wurde durch entsprechende Messungen bestätigt.

Fuel-Dumping ist

  • ausschließlich für Notfälle vorgesehen
  • wegen notwendiger technischer Einrichtungen nur bei Langstreckenflugzeugen möglich
  • pro 30.000 Starts deutschlandweit nur je einmal zu verzeichnen
  • im Raum Sachsen/Thüringen im letzten Jahr dreimal und in Sachsen-Anhalt kein einziges Mal vorgekommen.

Von Zeit zu Zeit beobachtete Dunstfahnen hinter landenden Flugzeugen sind auf kondensierende Luftfeuchtigkeit bei entsprechenden Wetterlagen zurückzuführen.

Zur aktuellen Bewertung hat das Umweltbundesamt (UBA) 2018/2019 im Auftrag der Umweltministerkonferenz eine Untersuchung zu Umfang und Auswirkungen von Treibstoffnotablässen auf Umwelt und Gesundheit, basierend auf neuesten wissenschaftlichen Grundlagen, vorgenommen. Der entsprechende UBA-Bericht „Treibstoffschnellablass aus Luftfahrzeugen: Wirkungen auf Umwelt und Gesundheit“ kann unter folgendem Link heruntergeladen werden.

Seit September 2018 werden die über dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland durchgeführten Fälle von Treibstoffnotablass durch das Luftfahrtbundesamt im Internet veröffentlicht. Außerdem sind auf dieser Internetseite unter FAQ auch weitergehende Informationen verfügbar.