CO2-Emissionen sinken

Mitteldeutsche Flughäfen beziehen klimafreundliche Energie

Seit 2020 beziehen die Mitteldeutschen Flughäfen Grünen Strom und haben damit rund 6.800 Tonnen CO2-Emissionen vermieden. Für die CO2-Emissionen des Erdgases, welches insbesondere beim Betrieb des Blockheizkraftwerks und in Gebäudeheizungen am Flughafen Leipzig/Halle zum Einsatz kommt, wurde ein Äquivalent von 8.000 Tonnen CO2 durch Zertifikaterwerb kompensiert. Das Blockheizkraftwerk am Flughafen Leipzig/Halle bezieht seit Januar 2020 als Ökogas zertifiziertes Gas.

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Dank des Bezugs von CO2-neutraler Energie haben die Mitteldeutschen Flughäfen 2020 ihren CO2-Ausstoß um 86% gegenüber 2019 reduziert. Damit übertrifft unser Unternehmen bereits heute deutlich das für 2030 anvisierte Branchen-Ziel der deutschen Verkehrsflughäfen, seine Emissionen gegenüber 2010 um mehr als 50 Prozent zu senken.

Umstellung des Fuhrparks auf alternative Antriebe

Die Mitteldeutschen Flughäfen sehen im Ausbau der Fahrzeug- und Geräteflotte mit alternativen Antrieben ein wirksames Instrument, um langfristig die CO2-Emissionen zu reduzieren.
Aktuell umfasst der Fuhrpark der Unternehmensgruppe über 120 Fahrzeuge mit alternativen Antrieben.

Hierzu zählen elektrisch betriebene

  • Gepäckschlepper, Förderbänder und Passagierteppen, die bei der Flugzeugabfertigung auf dem Vorfeld zum Einsatz kommen,
  • Pushback-Fahrzeuge,
  • Highloader und Servicefahrzeuge.
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Innovation

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Beim Einsatz emissionsneutraler Fahrzeuge setzt die Unternehmensgruppe auf Innovation und realisierte den Umbau zweier Frischwasserwagen auf E-Antrieb in Eigenregie.
2019 bauten Techniker am Flughafen Dresden erstmals ein Frischwasserfahrzeug vom Verbrennungsmotor auf Elektroantrieb um. Da zu diesem Zeitpunkt noch keine adäquaten Fahrzeuge dies Typs mit Elektroantrieb am Markt verfügbar waren, entwickelte man kurzerhand eine eigene Lösung. Rund zweieinhalb Monate nahm der Antriebswechsel in Anspruch. Ein Jahr später folgte das zweite Fahrzeug.
Unterstützt wurde das Vorhaben durch das Bundesfinanzministerium, das den Umbau im Rahmen der Förderrichtlinie zur Elektromobilität förderte.
Eingesetzt werden die umgerüsteten Frischwasserwagen durch PortGround, ein Tochterunternehmen der Mitteldeutschen Flughafen AG. Neben der Vermeidung von rund 2 Tonnen CO2-Emissionen pro Jahr, punkten die abgasfreien Fahrzeuge zugleich im Bereich Arbeitsschutz.
Mit einer Reichweite von rund 50 Kilometern und einer Ladezeit von circa einer Stunde, bewähren sich Fahrzeuge im täglichen Einsatz auf den Vorfeldern.
 

Energiemanagement

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Mit ihrem zertifizierten Energiemanagementsystem nach DIN EN ISO 50001 erhöhen die Mitteldeutschen Flughäfen die Energieeffizienz an beiden Standorten kontinuierlich.

Durch die Umrüstung der Beleuchtung auf LED-Technik in den Parkhäusern, den Flughafengebäuden, auf den Vorfeldern und im Außenbereich der Terminals werden an den Mitteldeutschen Flughäfen jährlich etwa 670 Tonnen CO2-Emissionen vermieden.

Außerdem wird die Zielstellung der Emissionsreduzierung bei der Planung und dem Bau von neuen Anlagen und Gebäuden berücksichtigt. Dies geschieht durch die konsequente Anwendung von hohen Standards der Energieeffizienz.